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Mit diesen Altenwohn- und Pflegeheimen will die ÖJAB jenen Menschen danken, die Österreich
nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut und der Jugend von
heute die Basis für ihre jetzige Arbeit geschaffen haben.
Etwa 500 Plätze für alte und
pflegebedürftige Menschen stehen zur Verfügung. Die Heimbewohnerinnen
und Heimbewohner erhalten
Zuschüsse aus der Sozialhilfe, wenn die Kosten ihre finanziellen
Möglichkeiten überschreiten. |
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Um das Eigenleben, die "gewohnte"
Umgebung und die private Sphäre möglichst zu erhalten, möblieren
die Heimbewohnerinnen und -bewohner ihre Appartements selbst,
auch die Pflegestationen haben möglichst "wohnlichen" Charakter.
Es gibt keine Beschränkungen der persönlichen Freiheit durch
eine strenge Hausordnung. Verschiedene Angebote zu gemeinsamen
Unternehmungen im Haus (Geburtstagsfeiern, Lichtbildervorträge,
musikalische Darbietungen, Gottesdienst etc.) und Ausflüge im
Sommerhalbjahr sollen die Gemeinschaft der Heimbewohnerinnen und
-bewohner fördern.
Mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die meisten davon
im Pflegedienst, kümmern sich um das leibliche und seelische
Wohl der Heimbewohnerinnen und -bewohner. "Aktivierende Pflege" ist nicht
nur ein Schlagwort, sondern geradezu das Programm der
Pflegestationen. Die Pflege soll nicht zu weiterer
Unselbständigkeit führen, sondern die noch vorhandenen
Möglichkeiten fördern und aktivieren und nur tatsächlich
vorhandene Defizite ersetzen. |