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Die ÖJAB bietet jungen Menschen an ihrem Ausbildungsort
qualitätvolle und preiswerte Wohnplätze in Studierenden- und
Jugendwohnheimen. Dabei legt sie besonderen Wert auf eine
herzliche, offene und mitmenschliche Atmosphäre im Wohnheim.
Gegenseitige Hilfsbereitschaft, Zuhören und füreinander
Dasein prägen das gemeinsame Wohnen. Zwischen
MitarbeiterInnen und BewohnerInnen gibt es einen intensiven,
persönlichen Kontakt auf partnerschaftlicher Basis.
Dies erreicht die ÖJAB durch ihre besondere Art, Wohnheime
für junge Menschen zu führen: Hauptamtliche HeimleiterInnen
wohnen mit ihren Familien selbst im Haus, haben dort ihren
Lebensmittelpunkt, verbringen mit den BewohnerInnen Zeit
auch außerhalb von Dienstpflichten und haben dabei auch
einen pädagogischen Auftrag.
So entsteht für die Bewohnerinnen und Bewohner eine
familiäre Geborgenheit abseits der eigenen, oft weit
entfernten Familie. Das ÖJAB-Wohnheim ist ein echtes zweites
Zuhause am Ausbildungs- oder Arbeitsort – „daheim“ ist
wörtlich zu nehmen.
Zum Daheim sein im ÖJAB-Heim gehören auch viele gemeinsame
Unternehmungen und Projekte, die von den HeimleiterInnen
begleitet, initiiert oder aktiv gefördert werden. Unter dem
traditionellen ÖJAB-Motto „Der Jugend eine Chance geben“
nehmen gemeinschaftsfördernde Jugendaktivitäten – wie
Seminare, Jugendaustausche, Feste, Sport-, Kultur- und
Bildungsveranstaltungen – von den Studierenden- und
Jugendwohnheimen ihren Ausgang. Oft geschieht dies
intergenerativ, gemeinsam mit Erwachsenen bzw. alten
Menschen. Die ÖJAB möchte dadurch das Interesse für
kulturelle, soziale, wirtschaftliche, politische und
ökologische Fragen wecken und Globales Lernen initiieren.
Weiters unterstützt die ÖJAB junge Menschen durch
Stipendien.
Als Ziel ihrer
außerschulischen Jugendarbeit wünscht sich die ÖJAB mündige
junge Menschen mit Toleranz und sozialer Verantwortung.
Diese Jugendbildungsziele verfolgt die ÖJAB auch durch ihre
Mitgliedschaft bei der Österreichischen
Bundesjugendvertretung und der Österreichischen Kinder- und
Jugendvertretung.
Ein besonderes Anliegen der ÖJAB ist die Arbeit mit sozial
benachteiligten Gruppen. Unter anderem setzt
sie sich für Menschen mit besonderen Bedürfnissen und
Behinderungen, Arbeitslose, Klienten der Bewährungshilfe und
für Flüchtlinge ein. Zum Beispiel werden Flüchtlingen, die
in den ÖJAB-Einrichtungen Unterkunft finden, Deutsch- und
Integrationskurse angeboten. Außerdem werden für in- und
ausländische Jugendliche, die Probleme auf dem Arbeitsmarkt
haben, Berufsorientierungskurse durchgeführt. Diese Kursmaßnahmen werden vom
Berufspädagogischen Institut
Mödling – Institut für Berufsbildung der ÖJAB, einer Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht, durchgeführt
(siehe auch Entwicklungszusammenarbeit). Schulerhalter ist die ÖJAB.
1985, im Internationalen Jahr der Jugend, erhielt die ÖJAB ein
eigenes ÖJAB-Gipfelkreuz auf dem Waxriegel (1888m) im
Schneeberg-Gebiet in Niederösterreich: Bewohnerinnen und
Bewohner der Studierenden- und Jugendwohnheime errichteten damals
das Gipfelkreuz.
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