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Flucht & Migration – Bildungsarbeit

Entdecken Sie Ihre Fähigkeiten und Kompetenzen am BPI der ÖJAB.

Bildungs- und Integrationsprojekte für Flüchtlinge und MigrantInnen

Bildungsarbeit der ÖJAB

Seit 1956 nimmt die ÖJAB Menschen auf der Flucht in ihren Wohnheimen auf. Gleichzeitig engagiert sich die ÖJAB auch für Bildung und Integration von Flüchtlingen und bietet am Berufspädagogischen Institut diverse Möglichkeiten an.

Das BPI der ÖJAB stellt berufliche Kompetenzen von Flüchtlingen und MigrantInnen fest und bietet eine gezielte Ausbildung und Unterstützung, um sie in die österreichische Arbeitswelt zu integrieren.

Sprache, Bildung, Arbeit

Am BPI der ÖJAB wird erfolgreiche Integration gelebt.

In den drei vom Bundeskanzleramt geförderten Projekten, erhalten auch 2022 Asylberechtigte, subsidiär Schutzberechtigte und Drittstattangehörige eine Deutsch-Sprachausbildung, eine Fachausbildung und eine Berufsorientierung inklusive Wertevermittlung.

Im Rahmen des Projekts „uBUNTu 3 – Ich bin, weil Wir sind. Sprachkompetenz – Bildungsvorbereitung – Orientierung – Integration: Fit mit Sprache und Basiskompetenzen. Mein Schlüssel zu Integration und Erfolg“ werden 72 TeilnehmerInnen auf das B2 ÖIF-Diplom vorbereitet inkl. Berufsorientierung und Wertevermittlung.

Im Rahmen des Projektes „MQA 3 - Modulare Qualifizierung und Aktivierung für Drittstaatsangehörige, Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte“ wird 36 Asylberechtigten, subsidiär Schutzberechtigten und Drittstaatsangehörigen (vorzugsweise Frauen) ein Vorbereitungskurs zur Lehrabschlussprüfung Bürokaufmann/-frau inkl. einem B2 Deutschkurs angeboten. Diese Maßnahme ermöglicht eine gelungene Arbeitsmarktintegration für die TeilnehmerInnen.

Im Rahmen des Projektes „Chance Technik – Intensivausbildung in den Lehrberufen Metalltechnik-Maschinenbautechnik, Elektrotechnik-Anlagen- und Betriebstechnik und Mechatronik-Fertigungstechnik“ wird 16 Asylberechtigten, subsidiär Schutzberechtigten und Drittstaatsangehörigen ein Vorbereitungskurs zur Lehrabschlussprüfung in einem technischen Lehrberuf ermöglicht inkl. einem B2 Deutschkurs. Diese Maßnahme ermöglicht eine gelungene Arbeitsmarktintegration in einem gefragten Berufsfeld für die TeilnehmerInnen.

Mehr Informationen: office@bpi.ac.at

 

Alle drei Projekte werden durch das Bundeskanzleramt finanziert.

  • und Logo des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres
AMIF-KursteilnehmerInnen am BPI der ÖJAB.KursteilnehmerInnen am BPI der ÖJAB.

GIG – Gender Integration Gamification

Spielerisches Lernen und Entwickeln – das Innovationsprojekt GIG macht es möglich. Mit entwickelten Spielen und vor allem der Nutzung neuer Medien werden Lehrpläne, Entwicklungsziele und der Erwerb von Kompetenzen umgesetzt. Thematische Ausrichtung des Spiels ist die Integration junger MigrantInnen.

Worum geht es bei GIG?

  • Umgang mit Genderthemen und geschlechterspezifischen Rollenbildern
  • Befragungen und Mitarbeit der TeilnehmerInnen
  • Interviews mit TrainerInnen (aus Integrationsmaßnahmen) und IntegrationsexpertInnen

Im Zuge des Projekts wurde bereits ein Gamification-Tool entwickelt und umgesetzt. Aufgabe des BPI der ÖJAB ist es dabei, ein Tätigkeits- und Forschungsfeld zu schaffen sowie bei der Ausarbeitung von Lehr- und Lernzielen federführend mitzuarbeiten.

Gemeinsam mit mehreren ProjektpartnerInnen (MAKAM Research GmbH, die Berater® Unternehmensberatung, Universität Wien – Institut für Soziologie) werden neue methodisch-didaktische Ansätze verfolgt.

 

Das Team des Projekts GIG. Das Team des Projekts GIG.

Forschungsprojekt zu GIG

Gamifizierte Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Bildern von Männlichkeit und Weiblichkeit

Das spannende Forschungsprojekt der MAKAM Research zum GIG-Projekt untersucht, wie Integrationsprozesse in Bezug auf die Themen Geschlecht und Identität mittels mobiler Apps und mit gamifizierten Ansätzen gefördert werden können. Außerdem beschäftigt sich das Forschungsprojekt  auch mit den Einflussfaktoren der Entwicklung von geschlechtsspezifischen Normen und Werten sowie der darauf basierenden Geschlechterrollen:

Geschlechtliche Identität und Geschlechterverhältnisse sind ein zentrales Element der Sozialstruktur in Gesellschaften. Ein Thema, das vielfältig ist und sich nicht einfach auf Stereotype reduzieren lässt.

Die Zielgruppe von GIG (Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte aus Syrien, Afghanistan, Pakistan und dem Irak) ist sehr divers. Mindestens genauso viel Vielfalt und Variation gibt es bei den Geschlechterrollen und Vorstellungen von geschlechtlicher Identität. "Mannsein" und "Frausein" in einer modernen Gesellschaft sind keine Gruppenzugehörigkeiten, die über Statusrollen im Rahmen einer Geschlechterordnung vermittelt werden. Vielmehr spiegeln sie Erfahrungen von Individualität im sozialen Beziehungsraum wider. Diese Erfahrungen entstehen im sozialen Umfeld  bzw. Lebensbereichen wie Familie, Arbeit, Schule, Freunde usw.  

Mehr zum Forschungsprojekt GIG

Aktuelles vom Projekt GIg

Durch die Coronavirus-Krise und den ausgesprochenen Lockdown waren die Aktivitäten des Projekts GIG nur noch eingeschränkt möglich. Daher wurde die Laufzeit des Projekts verlängert.

Aktuell arbeitet das Projektteam tatkräftig an der konzeptionellen Erstellung von Spielszenen, der Spielprogrammierung sowie der Definition der Lerninhalte. Im Sommer 2021 sollen mehrere Spiel- und Lernszenen auf einer digitalen Lernumgebung abgebildet werden. Dabei wird die ÖJAB die Aufgabe übernehmen, den Lerncontent zu erstellen. Dieser Content richtet sich nach den Lernzielen des gamifizierten Settings.

Spannende Diskussionen, kreative Ideen, reges Interesse: So läuft das Projekt bisher und ermöglicht es, die Themen „Gender“ und „Gendergerechtigkeit“ der Zielgruppe optimal zu vermitteln. Aktuell ist das Projekt in einer spannenden Phase, mit ersten visuellen Ergebnissen wird im Sommer/Herbst 2021 gerechnet.

GIG wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gefördert.

Das Projekt startete im September 2019.

Mehr Informationen: gigprojekt.at,  office@bpi.ac.at

 

Mehr zum Projekt GIG
  • Logo Bundesministerium Verkehr, Innovation und Technologie