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Symbolic image smiling african child with portable radio on the shoulder in the foreground. Child sitting in the background.

Die ÖJAB im Kosovo/Westbalkan

Medizinische Entwicklungszusammenarbeit als ersten Schritt für Mutter und Kind – www.oejab.at/kosovo

Die ÖJAB setzt sich nach österreichischem Vorbild für die Einführung des Mutter Kind Passes im Kosovo ein. Sowohl im Kosovo als auch im Westbalkan liegt die Kindersterblichkeit deutlich über dem EU Durchschnitt. Gezielter Wissenstransfer für medizinisches Fachpersonal wird die Situation von Müttern während der Schwangerschaft, Eltern und Kindern bis 5 Jahre verbessern und  Leben retten.

Die Situation im Kosovo/Westbalkan

Dringend benötigte medizinische Unterstützung

Die wirtschaftliche, politische und vor allem die soziale Situation der rund 1.8 Millionen Einwohner im Kosovo ist 11 Jahre nach Erklärung der Unabhängigkeit am 17. Februar 2008 nach wie sehr unsicher. Im April 2016 trat das Assoziierungsabkommen des Kosovo mit der EU in Kraft.  (Worldbank Kosovo 2018

Dennoch sind die Perspektiven für die Menschen im Kosovo auch in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Umwelt verheerend. Kosovo ist ein Schwerpunktland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit - der Austrian Development Agency (ADA). Für Österreich war seit Kriegsende im Kosovo 1999 die Stabilität des Landes und der Region insgesamt immer ein grosses Anliegen.

Die Gesundheitsversorgung im Kosovo/Westbalkan ist teilweise deutlich von EU-Standards entfernt. Die Ausbildung für alle Gesundheitsberufe (ÄrztInnen, PflegerInnen, TherapeutInnnen, GesundheitsplanerInnen)  in den öffentlichen Ausbildungsinstitutionen ist ungleich schlechter als in Österreich. 

Minderheiten und sozial benachteiligte Gruppen bedürfen unserer besonderer Unterstützung. Soziale, finanzielle und ökologische Zusammenhänge beeinflussen die bekannte Prävalenz von Krankheiten bei verschiedenen Gruppen von Kindern. Das sind wesentliche Schlüsselfaktoren, die in unseren Projekten immer berücksichtigt werden.

Pilot Kosovo als erste Etappe für den Westbalkan

Die ÖJAB hat sich aufgrund des derzeit aktivsten Netzwerkes mit lokalen Kooperationspartnern im Kosovo dafür entschieden zuerst im Kosovo zu arbeiten. Darauf aufbauend werden die Projekte in weiterer Folge auf den gesamten Westbalkan ausgedehnt.

Private Ausbildungsausbildungsanbieter sind z.B. im Kosovo bei einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Jahreseinkommen von 3344 Euro für einen Großteil der Bevölkerung nicht leistbar. Die Arbeitslosenquote der jungen Menschen (15-24 Jahre) liegt bei 57,7 %. (zum Vergleich Österreich gesamt: 6,7%)

Symbolfoto Baby. istock / FatCameraistock / FatCamera

Für jeden Menschen weltweit ist Gesundheit das kostbarste Gut. Jeder von uns hat das Recht auf Gesundheit.

Unsere Vision für den Kosovo/Westbalkan

Wissenstransfer rettet Leben

Die ÖJAB setzt sich gemeinsam mit der Österreichisch-Kosovarischen Freundschaftsgesellschaft für die Weiterentwicklung der Kindergesundheit bis zu 5 Jahren im Kosovo ein. Gemeinsam mit kosovarischen ExpertInnen soll eine WIN-WIN Situation für PatientInnen, Eltern, Fachkräfte und das Gesundheitssystem ermöglicht werden.

  • Einführung des Mutter-Kind-Pass im Kosovo, nach österreichischem Vorbild
  • Systematisierte Prävention, Früherkennung und Vorbeugung von Kinderkrankheiten vor Ort
  • Institutionalisierter medizinischer  Wissenstransfer für ÄrztInnen und Pflegekräften zwischen  Österreich und Kosovo
  • Telemedizinischer Wissenstransfer: Diagnostik und therapeutische Begleitung
  • Jeder einzelne  Patiententransfer nach Österreich wird begleitet von medizinischen Fachkräften aus dem Kosovo, die das österreichische know-how in den Kosovo bringen
  • Förderung nachhaltiger institutioneller Kooperationen im Fachbereich Kinder – und Jugendheilkunde
  • ZIEL:  die Kosovaren profitieren von den EU-Standards in der österreichischen Gesundheitsversorgung individuell und systemisch
Symbolbild Schwangere Frau wird untersucht. Foto: istock / Vasyl DolmatovFoto: istock / Vasyl Dolmatov

    Planung

    Planung im Rahmen von Workshops und gegenseitigen Besuchen:

    • Medizinische Analyse des Bedarfs kosovarischer Kinder beim MKP-K
    • Adaptierbarkeit des MKP-Ö an d den MKP-K (Definition und Anpassung des Leistungsspektrums des MKP-K an die Erkrankungen vor Ort)
    • Koordinierung des Wissenstransfer (ÄrztInnen, Pflege, Sozialarbeiter, Gesundheitssystemplaner, Krankenkassen)
    • Interministerielle  Koordinierung
    • Verankerung des MKP-K in der Gesundheitspolitik

      Umsetzung

      • Schulungsprogramme
      • Fachkräfteaustausch
      • Telemedizinische Prozesse definieren
      • OUTREACH gemeinsam zwischen österr. und kosovarischen FachexpertInnen in einzelnen Pilotregionen im Kosovo
      • Patiententransferprozesse
      • Nachhaltige inter-professionelle und inter-disziplinäre medizinische Fachvernetzung
      Symbolfoto Bub, Hand am Bauch. Foto: istock / O_Lypa.Foto: istock / O_Lypa

      Evaluation

      • Nachgehende Analyse
      • Auswirkungen des Projekts
      • Verbesserung und Optimierung der Prozesse
      Symbolbild Mädchen mit Teddy. Foto: istock / PeopleImagesFoto: istock / PeopleImages

      Unterstützen Sie unsere Projekte!

      IHRE SPENDE SCHENKT HOFFNUNG UND ZUKUNFT!

      Ihre Spende hilft  Müttern und Kindern im Kosovo und rettet Leben! Darüber hinaus unterstützen Sie die medizinische Entwicklung des Landes nachhaltig.

      Spendenkonto:

      Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG
      Name: ÖJAB/EZA Projekte im Kosovo
      IBAN: AT75 3200 0000 0033 5323
      BIC: RLNWATWW
      Verwendungszweck: EZA Projekte im Kosovo

      Spenden an die ÖJAB sind steuerlich absetzbar.

      Unser Team

      Medizinische Projektleitung

      Univ. Prof. Primar Dr. Karl Zwiauer, Head of the Children – and Adolescent Medicine at the University Clinic St.Pölten, Lower Austria, MD of Children – and Adolescent Medicine including the subsidiary subjects Neonatology,
      Paediatric intensive care, Endocrinology and Diabetology; Co-founder and Vice President of the Mother Child Passport Adaptation Commission in Austria

      Dr. Robert Griessner, MBA former Executive Director of the Lower Austrian Clinical Holding in St. Pölten, Initiator and Co-Developer of the A-IQI (Austrian Inpatient Quality Indicators) Process in all public hospitals in Lower
      Austria, MD Specialist in anesthesia and emergency medicine, principal medical adviser to the MEDICAL TEAM of the AUSTRIAN KOSOVO friendship society

      Dr. Thomas Holzgruber, CEO at the Chamber of Medical Doctors in Vienna, Member of the Medical Team of the Austria-Kosovo Friendship Society

       

      Symbolbild Bub als Arzt. Foto: istock / fstop123.Foto: istock / fstop123

      ORganisatorische Projektleitung

      Mag. Stefan Schützenhofer, MBA, Adviser on Strategy, Evaluation, Organization, Micro-Economics

      PHD. cand. Mag. Elisabeth Campestrini, MA (FH), Project Coordination and Project Management