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Feierliche Eröffnung des ÖJAB-Pflegewohnhauses Neumargareten und des ÖJAB-Hauses Remise

Bürgermeister Michael Ludwig eröffnet die benachbarten ÖJAB-Häuser für alte und für junge Menschen im neuen Meidlinger Stadtteil Wolfganggasse

  • Datum Mittwoch, 17.5.2023

Zwei direkt nebeneinander stehende Wohnheime der ÖJAB, eines für junge und eines für alte Menschen, wurden am 16. Mai 2023 in Wien-Meidling in einem Festakt durch den Wiener Bürgermeister Michael Ludwig feierlich eröffnet: Das ÖJAB-Pflegewohnhaus Neumargareten – Wohlfühlen am Lebenscampus bietet 214 stationäre Pflegeplätze. Direkt nebenan finden im Studierenden- und Jugendwohnheim ÖJAB-Haus Remise 87 junge Menschen ein Zuhause.

Ehrengäste der Eröffnungsveranstaltung, von links: Wilfried Zankl, Birgit Schweiger, Clemens-Wolfgang Niedrist, Wilhelm Perkowitsch, Monika Schüssler, Michael Ludwig, Gerhard Riedel, Monika Antl-Bartl, Eduard Schüssler, Michaela Winklbauer, Architekt Christian Krakora, Christian Konrad.Fotocredit: ÖJAB/APA-Fotoservice/JuhaszEhrengäste der Eröffnungsveranstaltung, von links: Wilfried Zankl, Birgit Schweiger, Clemens-Wolfgang Niedrist, Wilhelm Perkowitsch, Monika Schüssler, Michael Ludwig, Gerhard Riedel, Monika Antl-Bartl, Eduard Schüssler, Michaela Winklbauer, Architekt Christian Krakora, Christian Konrad.Fotocredit: ÖJAB/APA-Fotoservice/Juhasz

Die Eröffnung beider Häuser wurde durch Wiens Bürgermeister Michael Ludwig gemeinsam mit der ÖJAB vorgenommen. In seiner Rede lobte er die Arbeit der ÖJAB.

 

  • Das ÖJAB-Pflegewohnhaus Neumargareten mit angrenzendem Studierendenwohnheim ist besonders attraktiv und bemerkenswert, da es zeigt, wie wichtig ein Miteinander der Generationen ist. Daher war es mir wichtig, mit Wiener Wohnbaufördermitteln Unterstützung zu leisten. Durch seine ökologische Ausrichtung und Nachhaltigkeit mit Niedrigstenergie-Standard zeigt das Pflegewohnhaus außerdem, dass wir eine Verantwortung für nachfolgende Generationen haben. Das ÖJAB-Pflegewohnhaus Neumargareten ist ein großartiger Ort, um gut arbeiten zu können und sich wohlzufühlen. Hier wird Wertschätzung, Empathie, Solidarität und das respektvolle Miteinander gelebt. Ich weiß es sehr zu schätzen, wenn man in der Pflege tätig ist, und ich weiß, was das bedeutet. Liebe Pflegemitarbeiterinnen und -mitarbeiter, Sie können versichert sein, dass wir Ihre Tätigkeit, die so wichtig ist für uns alle, weiter unterstützen! Die künstlerische Ausgestaltung der ÖJAB-Häuser durch Birgit Schweiger thematisiert die Zerbrechlichkeit des Menschen. Dies ist eine schöne Symbolik. Es erinnert uns daran, wie wichtig es ist, sehr sorgfältig mit Menschen umzugehen, egal ob junge Menschen in Ausbildung oder ältere Menschen, die unserer besonderen Zuneigung bedürfen.
    Wiens Bürgermeister Michael Ludwig

 

Die ÖJAB durfte zahlreiche Gäste begrüßen. Auch Meidlings Bezirksvorsteher Wilfried Zankl war zu Gast und auch beim anschließenden Podiumsgespräch zusammen mit Michael Ludwig. Er erinnerte in seiner Rede daran, dass die ÖJAB bereits seit mehreren Jahrzehnten im Meidlinger Bezirk nachhaltig aktiv ist.

 

  • Die ÖJAB war schon lange Zeit Teil des Bezirks, etwa mit dem Berufspädagogischen Institut. Das alte Haus Neumargareten wird nun neu genutzt werden. Die ÖJAB ist ein ganz wichtiger Teil Meidlings, und das wird sie auch weiterhin sein.
    Wilfried Zankl
Fotocredit: ÖJAB/APA-Fotoservice/Juhasz

Nachhaltige Lebensräume für Menschen

Monika Schüssler, Geschäftsführerin der ÖJAB verdeutlichte den innovativen Ansatz der ÖJAB bei der Realisierung neuer Wohn- und Bauprojekte der ÖJAB.

 

  • Wir bauen und gestalten Lebensräume für Menschen. Unsere Gebäude sind verzahnt gedacht, ineinander fließend geplant, einander nahe und miteinander verbunden. Denn auch in unser aller Leben ist alles miteinander verbunden. Alles wirkt aufeinander ein. Das Pflegewohnhaus und das Studierendenwohnheim sind Teil des neuen Stadtteils Lebenscampus Wolfganggasse, in den bald auch unsere Unterstützungsmaßnahme für Jugendliche Ausbildungsfit und das Berufspädagogische Institut der ÖJAB einziehen werden. Mit dem Lebenscampus wird ein nachhaltiger Traum war, und das bestärkt uns, weiter an unseren Träumen zu arbeiten.
    Monika Schüssler

 

Die Finanzierung des ÖJAB-Pflegewohnhauses Neumargareten erfolgte durch einen Kredit der Raiffeisenlandesbank NÖ.-Wien. Generalsekretär der Bank, Clemens-Wolfgang Niedrist lobte vor allem die Zusammenarbeit mit der ÖJAB:

 

  • Mit diesen ÖJAB-Häusern ist ein Mehrwert für die Gesellschaft entstanden. Daher war es Raiffeisen Niederösterreich-Wien ein Anliegen, Finanzierungspartner zu sein. Raiffeisen Niederösterreich-Wien und die ÖJAB arbeiten seit Jahrzehnten erfolgreich zusammen, basierend auf beidseitigem Vertrauen und auf einem gemeinsamen Wertefundament: Solidarität, Eigenverantwortung, Selbständigkeit von Menschen, Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe. Die ÖJAB baut und gestaltet, Raiffeisen Niederösterreich-Wien finanziert und ermöglicht. Das ist eine nachhaltige Zusammenarbeit!
    Clemens-Wolfgang Niedrist

Kunst entstand mit den Menschen im Haus

Die österreichische Künstlerin Birgit Schweiger gestaltete Eingangs- und Gemeinschaftsbereiche des Pflegewohnhauses mit malerisch-grafischen, dokumentarischen und installativ-raumgreifenden Arbeiten.

 

  • Kunst am Bau ist im gemeinnützigen Bereich selten, und die ÖJAB hat hier eine Vorreiterrolle. Meine Kunst im Haus zeigt die Zartheit und Zerbrechlichkeit des Menschseins, das Werden und Vergehen. Ich habe meine Arbeit mit den Menschen im Haus abgestimmt, alles vor Ort gemacht und auf die Menschen reagiert. Dabei habe ich auch tolle Lebensgeschichten von Bewohnerinnen und Bewohnern gehört und einbezogen.
    Birgit Schweiger

 

Monika Antl-Bartl, Direktorin des ÖJAB-Pflegewohnhauses Neumargareten und SeniorInnen-Bereichsleiterin der ÖJAB erinnerte sich an die lange Vorbereitungszeit für das neue Haus zurück, welches nun bereits seit Oktober in Betrieb ist, und meinte, alle haben sich gut eingelebt. Ziel sei es, in einem familiären Umfeld Sicherheit und Geborgenheit zu geben und bei den Menschen höchstmögliche Zufriedenheit zu erreichen.

Thomas Angster, Studierenden-Bereichsleiter der ÖJAB sprach davon, dass das ÖJAB-Haus Remise jungen Menschen, die den ersten Schritt weg von Zuhause, von der Familie, in ein eigenes selbständiges Leben setzen, einen Hafen und eine Anlaufstelle gibt. Es bietet Einzelzimmer als Rückzugsorte ebenso wie Gemeinschaftsräume, um Netzwerke und Freundschaften zu knüpfen.

Herbert Bartl war ÖJAB-Geschäftsführer und -Vizepräsident und meinte, als erster Heimleiter des bisherigen alten ÖJAB-Pflegewohnheims Neumargareten ab 1983 sei er sozusagen Vater des alten Hauses gewesen. Für das neue ÖJAB-Pflegewohnhaus Neumargareten sei er nun der Großvater, ergänzte er schmunzelnd, denn seine Tochter Monika Antl-Bartl ist heute dort Direktorin. Er freue sich darauf, bald in das betreubare Wohnen einzuziehen, das die ÖJAB auf dem Altbau-Grundstück verwirklichen wird.

Fotocredit: ÖJAB/APA-Fotoservice/Juhasz

Segnung des Hauses und musikalisches Rahmenprogramm

Senior Michael Wolf, Evangelische Kirche A.B., und Pater Dariusz Schutzki, Katholische Kirche, Bischofsvikar Wien Stadt, nahmen gemeinsam eine ökumenische Segnung beider Wohnheime vor.

Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von den Studierenden Africa Dobner (Cello), Gabriel Dodin (Violine), Sofya Vardanyan (Violine) und Elias Vieira (Bratsche) aus dem Studierendenheim ÖJAB-Haus Johannesgasse. Andreas Gruber moderierte.