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YUAI

Die japanische Schwesterorganisation der ÖJAB

Die Zusammenarbeit der ÖJAB mit der YUAI Foundation hat eine jahrzehntelange Geschichte.

1961 erfuhr ÖJAB-Gründerpäsident Dr. Buchwieser bei einer Begegnung mit Richard Coudenhove-Calergi, der die Eröffnung eines Europahaus-Wien-Wohnhauses besucht hatte, davon, dass es in Japan eine Vereinigung für weltweite „Brüderlichkeit“ gebe, die der ÖJAB sehr ähnlich sei: die YUAI. 1963 kam es zu einer ersten Begegnung zwischen einer YUAI-Delegation und der ÖJAB in Wien, und 1965 unterzeichneten YUAI und ÖJAB eine Vereinbarung, Schwesterorganisationen zu sein und eng zusammenarbeiten zu wollen.

ÖJAB und YUAI sind bis heute Schwesterorganisationen. Die Zusammenarbeit wurde zuletzt bei einem Jubiläumsbesuch einer YUAI-Delegation im Juni 2015 neu vertraglich unterzeichnet.

  • Logo der YUAI

Die YUAI Foundation (Koueki Zaidan Houjin YUAI) basiert auf der völkerverbindenden Ethik Richard Coudenhove-Calergis und wird von der bedeutenden japanischen Politikerfamilie Hatoyama getragen. Sie setzt sich bis heute überparteilich für Völkerverständigung und Mitmenschlichkeit ein.

 

Die genannten Personen stehen in einer Reihe, dahinter eine ÖJAB-Fahne. Herr Kawate und Herr Schüssler halten eine Glasfigur mit Freundschaftsgravur in Händen.Jubiläumsbesuch einer YUAI-Delegation in Österreich im Juni 2015, von links: Geschäftsführer Shouichiro Kawate (YUAI), Geschäftsführerin Dr. Monika Schüssler (ÖJAB), Präsident Wilhelm Perkowitsch (ÖJAB), Präsident Yukio Hatoyama (YUAI), Ehrenpräsident Eduard Schüssler (ÖJAB), Stv. Geschäftsführer Josef Wimmer.

Jahrzehntelange Zusammenarbeit

Seit YUAI und ÖJAB Anfang der 1960er Jahre Schwesterorganisationen wurden, sind sie in regem Kontakt und veranstalteten verschiedene Formen von Jugendaustauschen zwischen Japan und Österreich. Besonders hervorzuheben sind hier die internationalen Jugendkonferenzen der YUAI sowie die von 1991 bis 2016 veranstalteten YUAI-Gesangswettbewerbe für klassisches deutsches Lied in Tokyo für junge KünstlerInnen. Für den Gewinner oder die Gewinnerin organisierte die ÖJAB anschließend jeweils eine Auftrittsmöglichkeit in Wien im Rahmen des „Lieder- und Kammermusikabends“. Gleichzeitig war dies meist ein Benefizkonzert für die ÖJAB-Entwicklungszusammenarbeit. Zum Gegenbesuch wurden dann von der YUAI ein bis zwei ÖJAB-Mitglieder oder junge MusikerInnen aus der ÖJAB nach Japan eingeladen.

Aus der Zusammenarbeit mit der YUAI ging auch der Verein „Österreichisch-Japanischer Jugendaustausch“ mit Sitz in Wien hervor, der unter der federführenden Mitgliedschaft der ÖJAB seit den 1970er Jahren Jugendaustausche zwischen Japan und Österreich organisiert.

Japanische Studierende 2019 zu Besuch in Österreich. Foto: Yasuaki KimotoJapanische Studierende 2019 zu Besuch in Österreich. Foto: Yasuaki Kimoto

Aktuelle Aktivitäten 

Seit 2017 wird der Jugendaustausch in anderer Form weitergeführt: Für eine gute Woche bereisen ca. jährlich sechs japanische Studierende Österreich und erfahren neben einem kulturellen Austausch auch mehr über aktuelle soziale Herausforderungen, die sich Europa zurzeit stellen. Dabei erhalten sie Einblick in die Tätigkeitsbereiche der ÖJAB wie etwa die Alten- und Krankenpflege, Bildungsmöglichkeiten im BPI oder Flüchtlingsarbeit. Auch Gegenbesuche von ÖJAB-Mitgliedern und -MitarbeiterInnen bei der YUAI in Japan sind geplant.

Wir hoffen trotz der weltweiten Coronavirus-Pandemie auch im Sommer 2020 wieder japanische Studierende in Österreich empfangen zu dürfen. Die YUAI sucht bis 11. Juni 2020 BewerberInnen für dieses gemeinsame Projekt. 

Weitere Informationen und Bewerbung: https://yuai-love.com/ojab/