accessibilitybasketballbikeroomsbikeshedsbilliardboardgamesbreakfastcableTVcafe-barclimbingroomcommonroomsdartsecologyeducationaleventselectrickettleeventroomfitnessroomsfurnishedRoomgameroomWithTabletopsoccergardengroupkitchenguestroomsgymholodeckVideogamesinternetroomLANlaundromatlearningroomlibrarymeditationroommusicroomsnewspapersparkingdeckparkinggroundparksCloseBypartyroompatiopingpongpingpongroompublicComputerWithInternetreadingcornerreadingroomroomMicrowaveroomPhoneroomRefrigeratorroomShowerroomToilettesateliteTVsaunaseminarroomsharedToilettesoccerfieldstudyroomtabletopsoccertvroomvolleyballfieldwlanworkshop

Ihr Browser ist veraltet.

Um diese Seite ohne Einschränkungen benützen zu können empfehlen wir Ihnen auf einen modernen Browser wie Firefox oder Chrome zu wechseln.

Geschichte

Wie entstand die ÖJAB?

Gegründet wurde die Österreichische Jungarbeiterbewe­gung von Dr. Bruno Buchwieser im Jahre 1946.

Dr. Buchwieser war damals bei der elterlichen Baufirma Ein­satz­leiter für den Wiederaufbau des Wiener Ste­phans­do­mes. Die Firma Buchwieser beschäftigte dort zahlreiche junge Bauarbeiter, die aus ver­schie­de­nen Teilen Österreichs ins zer­bombte Wien ka­men, um Arbeit zu suchen.

Um auch die Quar­tierfrage die­ser jungen Arbeiter zu lösen, schuf Dr. Buch­wieser gemeinsam mit Freunden in einer Bomben­ruine in der Wiener Himmel­pfortgasse eine Unterkunft – das erste Wohnheim der Österreichi­schen Jungarbei­terbewegung (siehe Galerie rechts).

Dort ent­stand eine Gemeinschaft von jungen Menschen, die einander halfen und für gemeinsam gesteckte Ziele ar­beite­ten – die „Jungarbeiterbewegung“ war geboren.

Weitere Wohnheime wurden in Wien und später auch in anderen Städten Österreichs gegrün­det, um jun­gen Menschen an ihrem Ausbildungsplatz in der Stadt ein zweites Zu­hause geben zu können.

Historische Klöppel der Glocken von St. Stephansdom im Eingangsbereich der Zentralen Geschäftsstelle der ÖJAB.Historische Klöppel der Glocken von St. Stephansdom im Eingangsbereich der Zentralen Geschäftsstelle der ÖJAB.

Ein Brand zerstörte 1945 den Wiener Stephansdom und auch seine Glocken aus der Barockzeit. Nur die Klöppel blieben erhalten. Seit 1980 hängen Klöppel der 1945 zerstörten Glocken von St. Stephan in der Zentralen Geschäftsstelle der ÖJAB, Mittelgasse 16, 1060 Wien (Foto links). Es handelt sich um je zwei Klöppel der Halbpummerin und der Viertelpummerin und um einen Klöppel der Zwölferin, auch Fürstenglocke genannt.

Das Mosaik hinter den Klöppeln stammt von Hermann Bauch und zeigt den brennenden Stephansdom 1945.

Die Grundidee der ÖJAB lässt sich gut an ihrem Wappen ablesen:

 

  • das rot-weiß-rote Feld für die österreichische Fahne: als Bekenntnis zu Österreich.
  • das schwarze, rote und blaue Feld für die drei Parteien, die in der Gründungszeit der ÖJAB im Parlament vertre­ten waren: als Zeichen parteipolitischer Unabhängigkeit.
  • das Zahnrad: als Symbol für die verbindende Arbeit, die von dem Hauptziel getragen ist, der Jugend eine Chance zu geben.
  • das Kreuz in der Mitte des Wappens: als Symbol für Humanismus auf der Basis einer christli­chen Welt­an­schau­ung.

 

  • ÖJAB Logo.

Ein Grab für Menschen ohne Angehörige

Bereits vor Jahrzehnten hat die ÖJAB südlich von Wien, auf dem Friedhof in Gießhübel, ein Grab eingerichtet. 

Hier sind Menschen begraben, die keine Familie und keine Angehörigen hatten und die daher auch nicht in einem Familiengrab bestattet worden wären. 

Es sind Menschen, die sich für die ÖJAB eingesetzt haben, die die ÖJAB als Mitglieder oder Unterstützer geprägt und mitgestaltet haben. Man könnte sagen, ihre Familie war die ÖJAB. 

Deshalb hat ihnen die ÖJAB mit diesem Grab eine letzte Ruhestätte geschaffen und wird ihr Andenken bewahren.

Grab für ÖJAB-Mitglieder in Gießhübel