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Symbolic image nurse takes resident in the arm.

Kunst im ÖJAB-Pflegewohnhaus Salzburg

von der österreichischen Künstlerin Birgit Schweiger

Die österreichische Künstlerin Birgit Schweiger gestaltet das ÖJAB-Pflegewohnhaus Salzburg künstlerisch aus, so wie sie dies bereits in Wien im ÖJAB-Pflegewohnhaus Neumargareten und zuvor im Studierendenwohnheim ÖJAB-Haus Niederösterreich 1 getan hat. In Wandzeichnungen, großformatigen malerischen Arbeiten und skulpturalen Elementen thematisiert sie Natur, Licht und Orientierung sowie zentrale Werte wie Gemeinschaft, Würde, Mut, Freude und Erinnern. Kunst, Architektur und Parklandschaft werden dabei bewusst miteinander verbunden – innen wie außen.

Birgit SchweigerFoto: Birgit Schweiger

Birgit Schweiger, 1970 in Ried/Innkreis geboren, lebt und arbeitet in Neulichtenberg bei Linz in Oberösterreich.  

Ihre künstlerische Umsetzung im ÖJAB-Pflegewohnhaus Salzburg Aigen folgt konsequent den Themen, die auch der ÖJAB wichtig sind und die sie bereits in den beiden Vorgängerprojekten im ÖJAB-Haus Niederösterreich 1 und im ÖJAB-Pflegewohnhaus Neumargareten in Wien umsetzen konnte.

Egal, ob es sich um Säulenzeichnungen, Wandbilder, grüne Farbverläufe, Wandbeklebungen, Leuchtschrift oder auch rostende Installationen im Aussenbereich handelt - immer werden Begriffe wie Freude, Neugierde, Mut, Natur, Liebe, Leben aufgegriffen und in den jeweiligen künstlerischen Arbeiten umgesetzt. Es ist ein prozessuales Arbeiten, das Geduld und Offenheit voraussetzt. Im Zeitverlauf ist es  

Dabei ist es der oberösterreichischen Künstlerin wichtig, für die Bewohnerinnen greifbar zu sein/zu bleiben. In Kontakt treten ist erwünscht.

In jedem Stockwerk des seit 2026 errichteten Neubaus gibt es Wandzeichnungen und je eine große malerische Arbeit, in der Birgit Schweiger mit sanften Farbverläufen v.a. die Natur thematisiert. 

Teilweise entstehen die Wandzeichnungen im Liftbereich erst nächstes Jahr bzw. in der Phase des Einzugs im Dezember und Jänner. Es ist auch geplant, Heimbewohner:innen einzubeziehen. Diese werden alte Fotos oder Erinnerungsstücke einbringen und Birgit Schweiger wird sie künstlerisch verarbeiten.

Sogar manche Hinweis- und Orientierungsschilder enthalten künstlerische Elemente in Form von Zeichnungen der fünf im Park lebenden Baumarten. 

Im Atrium begrüßen zwei große handschriftliche, auch leuchtende Wörter „Licht“ und „Blick“ die Menschen und thematisieren das Licht von oben.

Im Garten am Beginn des Rundwegs zwischen zwei Bäumen wurde kürzlich ein 3,1 Meter hoher Bogen aus Cortenstahl (ein wetterfester Baustahl) aufgebaut, der in durchsichtigen Buchstaben die Wörter „Leben, Liebe, Mut, Würde, Freude, Lachen“ trägt – der Himmel leuchtet durch die Buchstaben. Der materialtypische rostige Erscheinung des Stahlbogens ist kein Zufall – „wir dürfen in Verbundenheit rosten“, schmunzelt Birgit Schweiger. Später, im Frühling 2027, wenn der Garten weitgehend fertig ist, wird ein weiteres Cortenstahl-Objekt folgen, das Erdverbundenheit ausdrücken wird.