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Rückblick

der Entwicklungszusammenarbeit der ÖJAB
Auf folgenden Seiten finden Sie eine Auswahl abgeschlossener Projekte der ÖJAB-Entwicklungszusammenarbeit aus der jüngeren Vergangenheit.

Dr. Bruno Buchwieser-Schule

Nachhaltigkeit wird in der ÖJAB bei der Durchführung von EZA Projekten groß geschrieben. Projekte, die von der ÖJAB initiiert werden, sollen früher oder später auf eigenen Füßen stehen.

Die Dr. Bruno Buchwieser Schule ist dafür ein Idealmodell, wie EZA funktionieren soll:

1970 gründete die ÖJAB in Ouagadougou eine technisch-gewerbliche Fachschule, das Centre d'Énseignement Technique et de Formation Professionnelle – Dr. Bruno Buchwieser, mit einer Schülerzahl von 260. Noch heute werden in der Schule Jugendliche zu gesuchten Fachkräften ausbildet.

1995 übergab die ÖJAB diese erfolgreiche Schule dem Staat Burkina Faso. Heute besuchen über 1000 SchülerInnen das burkinische Schulzentrum für die Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik, Elektronik und Bauwesen, das nun den Namen "Lycée Professionnel Bruno Buchwieser" trägt.

Entry of the Doktor Bruno Buchwieser School in Ouagadougou.Entry of the Doktor Bruno Buchwieser School in Ouagadougou.

Westsahara

Ausbildung von KindergärtnerInnen

Die ÖJAB führte von 1992 bis 2009 Bildungsprojekte in der Westsahara durch, zuletzt im im Kindergartenwesen:

Das Projektziel war die Unterstützung der Saharauis beim Aufbau einer Kindergartenpädagogik und -praxis.

Das Projekt beinhaltete mehrere Lehrgänge (Ausbildungen), wobei sich jede einzelne Ausbildung in drei Phasen gliederte:

1. Phase - Grundausbildung: umfasst einen dreimonatigen Deutschkurs und daran anschließend einen neunmonatige Ausbildung an verschiedenen Bildungsanstalten für KindergärtnerInnen in Österreich

2. Phase - Praxis und Anwendung der Kenntnisse in den Flüchtlingslagern: dafür ist ein Zeitraum von 18 Monaten berechnet, damit die AbsolventInnen genügend Erfahrung mit Kindergruppen sammeln können

3. Phase - Nachschulung, pädagogisches Praktikum bzw. Spezialisierung (circa 3 Monate): Jene Absolventinnen (maximal 4 pro Lehrgang), die sich engagiert und motiviert in ihrer Arbeit zeigen, erhalten die Möglichkeit sich in Österreich in einem Spezialgebiet weiterzubilden.

Nach Abschluss des 5. Ausbildungslehrganges (39 KindergärtnerInnen) stand die Überlegung im Vordergrund, wesentliche Ausbildungsschwerpunkte wie Kindergartendidaktik und -praxis im saharauischen Kindergarten zu verankern. Um dies zu erreichen wurde die Ausbildung von AusbildnerInnen für Kindergartenwesen und die Erarbeitung eines angepassten Lehrplanes durchgeführt.

Three participants in the kindergarten teacher vocational training of the ÖJAB in Western Sahara.Three participants in the kindergarten teacher vocational training of the ÖJAB in Western Sahara.

Mädchen in Ouagadougou – Bildung qualifiziert

Um sich besonders für die Zielgruppe der Frauen zu engagieren, die es oft schwerer als ihre männlichen Kollegen haben, Fuß am Arbeitsmarkt zu fassen, initiierte die ÖJAB ein Projekt mit dem Titel „Mädchen in Ouagadougou – Bildung qualifiziert“.

Das Projekt wurde gemeinsam mit dem ÖJAB-Projektpartner, der Grundschule Bon Samaritain im Zeitraum von 2010 bis 2013 durchgeführt. Auf dem Campus dieser Schule wurde im Rahmen des genannten Projekts ein Zentrum für Berufsbildung für Mädchen (CFFP – Centre Féminin de Formation Professionnelle) etabliert. Im dreijährigen Pilotlehrgang wurden 20 Mädchen zu Näherinnen ausgebildet, aber auch in Grundfragen der Hygiene, Gesundheit und Familienplanung unterrichtet und lernten Grundkompetenzen (Rechnen, Schreiben, Französisch, etc.), die ihnen aufgrund ihrer fehlenden Vorbildung teilweise gefehlt hatten.

Da sich das Pilotprojekt gut etabliert hatte und die entsprechende Infrastruktur am Schulcampus geschaffen worden war, konnten Folgejahrgänge zur Schneiderinnenausbildung aufgenommen werden

Ein Mädchen – ein Beruf

Berufsbildung für Mädchen in Burkina Faso 

Um der Marginalisierung und Unterdrückung von Frauen vorzubeugen, ist Bildung das stärkste Werkzeug. Mit dem Projekt „Ein Mädchen – Ein Beruf“ hat es sich die ÖJAB gemeinsam mit der Schule Bon Samaritain zur Aufgabe gemacht, diesem Risiko entgegenzuarbeiten. Am Schulcampus gründeten die Partner ein Zentrum für Berufsbildung für Mädchen (CFFP – Centre Féminin de Formation Professionnelle), an dem seit 2010 junge Damen aus schwierigen Verhältnissen das Schneiderinnenhandwerk erlernen.

Mit dem Projekt „Ein Mädchen – Ein Beruf“, das von der Gemeinde Wien gefördert wird und eine Laufzeit von drei Jahren hat (2014 – 2017), wurde die Zielgruppe auf rurale Gegenden ausgeweitet, wo es noch schwieriger als in der Hauptstadt Ouagadougou ist, in Bildungsmaßnahmen oder am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Im Lehrgang werden 20 Mädchen zu Näherinnen ausgebildet, aber auch in Grundfragen der Hygiene, Gesundheit und Familienplanung unterrichtet. Sie lernen Grundkompetenzen (Rechnen, Schreiben, Französisch etc.), die ihnen aufgrund ihrer fehlenden Vorbildung teilweise gefehlt haben. Zum Start in die Selbstständigkeit werden die jungen Damen nach Absolvierung des Lehrgangs von der ÖJAB mit mechanischen Nähmaschinen ausgestattet und stehen über einen AbsolventInnenverein mit der Schule in Kontakt.